Was 2005 geschah...
| 16.04.2005 |
Arbeitskreis Stadtentwicklung - Weimarexkursion
Die Arbeitsgruppe Stadtentwicklung veranstaltete am 16.April 2005 eine Exkursion in die Klassikerstadt.
Das Interesse galt dabei der Entwicklung der Altstadt in den letzten 15 Jahren und dem Nebeneinander von
alter und neuer Bausubstanz. Neben interessierten Freiberger Bürgern waren auch Vertreter des
Stadtentwicklungsamtes und des Stadtrates mit dabei. Zu Beginn der Besichtigungstour berichtete die
Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, Frau Ursula Grigutsch, über die Hintergründe, Strategien und Schwierigkeiten
bei der Entwicklung Weimars in den Jahren seit 1990. Bemerkenswert war die große Zahl der gestalterischen
Eingriffe und der große Anteil an Architekturwettbewerben. Stadtrat Roberto Kobelt führte die Gruppe
anschließend durch die Stadt. Hier konnten die größeren und kleineren realisierten Projekte besichtigt werden.
Genannt seien nur der Neubau der Weimarhalle und die Umnutzung der alten Brauerei zum Bibliothekscampus sowie
die Erweiterung der Herzogin Anna-Amalia-Bibliothek. Aber auch kleinere Lückenschließungen und Innenhofnutzungen
wurden besichtigt. Im Anschluss an die „Altstadtrunde“ stand das Siedlungsprojekt „Neues Bauen am Horn“ als
außergewöhnliches Umnutzungsbeispiel eines ehemaligen Kasernengeländes auf dem Programm. Nach der Besichtigung
des Hauses „Am Horn“, ein Musterhaus der Bauhausausstellung von 1923, erläuterte Herr Fröhlich vom Büro AFF sehr
anschaulich die Entwicklung und die Ideen des ehemaligen Expo-Projektes. Vor der Rückfahrt nach Freiberg
wurde unter den Teilnehmern recht rege bei einer Erfrischung in einem Weimar’er Biergarten über das Gesehene
diskutiert. Vergleiche mit der Entwicklung Freibergs in den letzten Jahren wurden gezogen. Der Arbeitskreis
konnte wesentliche Impulse aus dieser Veranstaltung für sein künftiges Wirken mitnehmen.
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| 27.04.2005 |
"Zusammenleben mit Ausländern gemeinsam gestalten"
war der Titel eines Forums am Mittwoch, den 27. April 2005 in der Alten Mensa (Saal im Obergeschoss).
Veranstalter waren der Arbeitskreis Ausländer und Asyl, der Freiberger Agenda 21 e.V. sowie der Arbeitskreis
„Ausländische Studierende“ der TU Bergakademie Freiberg. Rainer Hageni moderierte die fast vierstündige
Veranstaltung.
Im ersten Teil des Forums stand das neue Zuwanderungsgesetz im Mittelpunkt. Referenten waren Frau Frederike
de Haas (Sächsische Ausländerbeauftragte) sowie Frau Stoll (Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.).
Im zweiten Teil spielten Meinungsäußerungen von hier lebenden Ausländern, von Freiberger Bürgern, Vereinen,
Einrichtungen, ... sowie Erfahrungsberichte über die Arbeit von Ausländerbeiräten (Beispiel Dresden) eine
wesentliche Rolle.
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| 02.05.2005 |
Wir bieten Projekttage zum Thema "Papier hat viele Seiten" für Schulklassen an
Zum Inhalt gehören die Vermittlung von theoretischem Wissen sowie praktisches Arbeiten; jeweils
abgestimmt auf das Alter der Schüler. Im theoretischen Teil wird kurz auf die Herstellung des
Papiers am Beispiel des „Weges eines Schulheftes“ eingegangen und ein Diavortrag zum „Great
Bear Rainforest“ (Holzgewinnung im kanadischen Regenwald und die Folgen für die Umwelt)
gezeigt. Die Schüler können in einer Selbststudienzeit die Geschichte des Papiers ausarbeiten,
wobei eine Materialsammlung die Grundlage bildet. Im praktischen Bereich kann Papier selbst
geschöpft, Briefumschläge im Direktrecycling gebastelt und u.a. ein Worträtsel gelöst werden.
Auf Wunsch kann auch alles etwas abgewandelt und Exkursionen im Zusammenhang mit dem Thema
organisiert werden.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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| 02.05.2005 |
Energie-Erlebnis-Pfad
Was ist Energie? Wie verwendet man sie sinnvoll? Wie lange muss man mit einem „Energie- Fahrrad“
trampeln, damit einem das Licht aufgeht oder das Kaffeewasser kocht?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Mitarbeiter vom Solarenergiezentrum solid und die
Nürnberger N- ERGIE Aktiengesellschaft und entwickelten einen spiel- und spaßorientierten
Energiepfad, der das Thema Energie im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“ vermittelt.
An 14 Stationen entdecken Besucher, wie wertvoll Energie ist, wie man im täglichen Leben
problemlos Energie und Geld sparen kann, sowie erneuerbare Energien heute schon eingesetzt
werden.
Die Stadtwerke Freiberg und der Freiberger AGENDA 21 e. V. fanden den Erlebnispfad sehr
aufschlussreich, und holten diesen vom 25. 04. - 28. 04. 2005 in den Veranstaltungsraum
der Umformerstation U2, Karl- Kegel- Straße 75, nach Freiberg. Insgesamt 9 Schulklassen der
Klassenstufen 2 bis 7 aus Freiberg und Brand- Erbisdorf besuchten die Ausstellung.
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| 04.06.2005 |
10. Freiberger Ökomarkt
An einem Samstag Anfang Juni findet seit 1996 alljährlich der Freiberger Ökomarkt statt.
Der Markt hat sowohl in der Besucherzahl als auch in der Zahl der teilnehmenden Firmen eine
durchgehend positive Entwicklung gezeigt. Ede Zscharnack, Inhaber des Naturkostfachgeschäfts
Grünkram und der Naturmoden Kokon initiierte den Freiberger Ökomarkt. 9 Jahre lang wurde der
Markt von Ede Zscharnack ehrenamtlich organisiert und getragen, im 10. Jahr arbeitet er nun gemeinsam
mit dem Freiberger AGENDA 21 e.V.. Der Markt, der mit viel Liebe und Flair gestaltet ist, zieht mit
seinem fröhlichen und angenehmen Festcharakter nicht nur Biokunden an. Man verweilt, plaudert, isst und
trinkt beim Genießen der Straßenmusik. Die Kinder sind „gut vertan“ bei der Bastelstraße mit Filzen
und Kerzenziehen, Schminken und bunte Zöpfe flechten, Bemalen von Blumentöpfen, ... . Dabei bleibt den
Eltern genug Muse für Straßenmusik und -café sowie künstlerische Darbietungen, die den Straßenfestcharakter
unterstreichen. Dicht umringt ist jedes Jahr der Höhepunkt: Die Modenschau von Naturmode Kokon.
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| 27.07.2005 |
Interkulturelles Café in der Domgasse 2a geplant
Das Interkulturelle Café soll Treff- und Kontaktpunkt sein, jedoch auch Arbeitsort für verschiedenste
Initiativen. Neue Sprachangebote und Beratungsmöglichkeiten können entwickelt werden. Vorstellbar
sind außerdem Diavorträge sowie Spiel-, Themen-, Musik - und Literaturabende beim Genießen von Tee und
Kaffee sowie Snacks aus verschiedenen Regionen der Welt. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit
ausländischen Mitbürgern sowohl bei der räumlichen Ausgestaltung als auch der inhaltlichen Gestaltung. Um
das Café mit Leben zu erfüllen, suchen wir interessierte Mitstreiter aus Freiberg und Umgebung.
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| 27.07.2005 |
Schulwettbewerb anlässlich der Einführung des gepa-Agenda21-Biokaffee in Freiberg
Der „Eine Welt Verein“ - Betreiber des Eine Welt Ladens „La Tienda“ in Freiberg - und der Freiberger
AGENDA 21 e.V., planen in Freiberg durch gemeinsame Aktionen den gepa- Agenda21- Biokaffee stärker zu etablieren.
Mit dem künftigen Verkauf dieses Produktes werden verschiedene Ziele verfolgt, u.a. die Förderung der Nachhaltigkeit
sowie des fairen Handels durch gerechte Preise an die Produzenten und durch ökologischen Kaffeeanbau sowie eine
Erhöhung des Mengenabsatzes von fair gehandeltem Kaffee in unserer Kommune.
Über die gepa mbH erhalten wir den gepa-Agenda-Kaffee abgepackt in Tüten mit einem Freifeld, was mit einem Etikett
versehen werden kann. Im Rahmen eines Schulwettbewerbes wurden freiberg-spezifische Etikettentwürfe für diesen
Kaffee entwickelt. Insgesamt 71 Arbeiten der Freiberger Mittelschulen „Clara Zetkin“ und „Clemens Winkler“ sowie
des Beruflichen Schulzentrums auf der Turnerstraße liegen vor. Die Ergebnisse wurden im Juli im Foyer des
Freiberger Rathauses erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Das Siegermotiv - ausgewählt durch eine Jury -
wird ab Herbst 2005 als Etikett auf der Verpackung jedes in Freiberg verkauften gepa- Agenda21- Biokaffees zu finden
sein. Anlässlich der Fairen Woche Ende September werden die Etikettentwürfe nochmals ausgestellt. Die gepa
mbh setzt sich seit fast 30 Jahren für einen sozial- und umweltverträglichen Handel; heute ist sie die größte Fair
Handelsorganisation Europas.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.freiberg-kaffee.de.
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| 16.09.2005 |
SOLARverbindet - Freiberger Schüler laufen für Nepal
Dieses Projekt ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz vor Ort und unterstützt das Agenda21 - Projekt
„Freiberger Schulpartnerschaften in Nepal“. Es soll Lehrer, Schüler und Sponsoren zu den Themen erneuerbare
Energien, Schulpartnerschaften, Entwicklungshilfe und Finanzierungsmöglichkeiten von nachhaltigen Projekten
sensibilisieren und zum Handeln aktivieren.
Schüler beschäftigen sich im Unterricht mit dem Thema Klimaschutz und suchen sich Sponsoren, welche
Laufaktivitäten der Schüler finanziell vergüten. Mit dem Erlös wird eine Photovoltaikanlage gebaut.
Über die Stromeinspeisevergütung werden Freiberger Partnerschaftsprojekte in der Dritten Welt unterstützt.
So wirkt die Laufaktion mindestens noch 20 Jahre lang.
Ungefähr 1000 Schüler sollen sich beteiligen und gemeinsam die 6.300 Km vom 16. bis 18. September 2005
auf der Sportanlage des Geschwister - Scholl - Gymnasiums erlaufen. Diese Strecke entspricht der Entfernung
von Freiberg nach Chhoprak, wo eine der Partnerschulen steht.
Weitere Informationen: www.nepalfreiberg.de
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| 13.10.2005 |
Am 13. Oktober 2005 gründete sich die Schülerfirma des Geschwister - Scholl - Gymnasiums „Namaste NEPAL S-GmbH“.
Der Agendaverein wird die Schülerfirma weiterhin unterstützen.
www.nepalfreiberg.de
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| 19.11.2005 |
Fest der Kulturen
Die Alte Mensa wurde am 19. November zum Mekka für Freiberger aus mehreren Kontinenten. Ein Feuerwerk multikultureller
Beiträge zeigte das riesige Potenzial der Freiberger Bevölkerung. Moderator Stefan Krause bat Vertreter der ausländischen
Freiberger (Studenten, Flüchtlinge, Aussiedler, ehemalige Vertragsarbeiter) zur Begrüßung der Anwesenden in vielen Sprachen
auf die Bühne. Die Vereine Freiberger Agenda 21, Arbeitskreis Ausländer und Asyl, der Arbeitskreis Ausländischer Studierender,
Lichtpunkt, Eine Welt und viele andere organisierten die dritte Auflage des inzwischen zur Tradition gewordenen Festes der
Kulturen. Saal, Empore und Foyer platzten fast aus allen Nähten. In seiner Eröffnungsrede warb der Ausländerbeauftragte Johannes
Kretzer um die Unterstützung einer Aktion von “Pro Asyl” für ein Bleiberecht von Flüchtlingen, die bereits länger als fünf Jahre
in Deutschland leben. Chor und mehrere Tanzen-semble des Vereins Nadeshda, Solobeiträge u.a. von Feremez Aslan auf der Tamburi oder
Michael Eaton auf dem Dudelsack) zogen die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Afrikanischen Trommelklängen der Pi-Haus-Gruppe
sowie pantomimischen Szenen von Siegmar Cholet folgten Groß und Klein fasziniert. Für angeregte Gespräche am Rande gab es genügend
Raum. Zahlreiche Projekte stellten sich den Besuchern vor, so das Nepal-Projekt, das gerade von einer Schülerreise in das Land im
Himalaja heimgekehrt war. Künstler für ein paar Stunden verewigten ihre Sicht auf Freiberg auf Bildwänden, betreut vom Freiberger
Kunstverein. Im “Kinderraum” erstrahlten die Gesichter in neuem Glanz dank der Schminkkünste einiger Rülein-Schülerinnen. Die Vereine
Teichmühle und Brennpunkt boten Spiel, Malereien und Filme. Alles in allem war es wieder ein großes Sich-Einander-Begegnen. Schade,
dass nur wenige Vertreter/innen aus Kommunalpolitik und Verwaltung in die Petersstraße fanden. Auf jeden Fall startet 2006 die vierte
Auflage - da sind sich alle genannten und ungenannten Organisatoren und Helfer einig.
Näheres erfahren Sie hier.
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| 09.12.2005 |
Endlich - das Interkulturelle Cafe "InCa" ...
...wird am Freitag, den 9. Dezember 2005 um 14:00 Uhr in der Domgasse 2a ("Haus Domgasse" des CJD ) eröffnet.
Das InCa hat vorerst dienstags und freitags von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Ansprechpartner sind Hans de Lange und Reza Ganbary.
Telefon: 03731 - 3009995: E- Mail: inca-freiberg@web.de
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| 13.12.2005 |
Initiative 2000plus - Sächsischer Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich übernimmt Schirmherrschaft
Als Schirmherr der Sächsischen Initiative 2000plus hat sich Stanislaw Tillich am 29. September 2005 an der
Mittelschule Großschirma persönlich vom Engagement der Klassen 6a und 6b überzeugt: „Gern unterstütze ich
die Aktion Schulmaterialien aus Recyclingpapier. Es wird immer wichtiger, ganz besonders Kindern den
verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur und den vorhandenen Ressourcen nahe zu bringen.“
Mittlerweile haben sich 6 Klassen aus 3 sächsischen Schulen verpflichtet, Schulmaterialien aus Recyclingpapier zu benutzen.
Besucht wurden im Landkreis Freiberg und darüber hinaus im Weißeritzkreis - über 50 Schulklassen.
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